Operationen - Körper
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Bauchdeckenkorrektur
Bauchdeckenstraffung: Häufig kommt es nach einer Gewichtsreduktion oder einer Schwangerschaft zu einer Erschlaffung der Bauchdecke oder zu einem Hautüberschuss. Diese Veränderung des normalen Körperbildes lässt sich nicht auf natürlichem Wege beseitigen. Eine operative Bauchdeckenstraffung kann hier Abhilfe schaffen. Vor jeder Operation im Bereich Bauch, Hüfte und Gesäß raten wir unseren Patienten zu einer Gewichtsabnahme. Erst nachdem soviel Gewicht wie möglich auf natürlichem Wege abgebaut wurde, können wir eine Operation empfehlen. Bei einer Bauchdeckenstraffung handelt es sich um einen größeren chirurgischen Eingriff.
Zum Operationsverfahren: Über der Schamhaargrenze wird ein Hautschnitt gemacht, danach wird die Haut bis zum Rippenbogenrand von der Muskulatur abgelöst. Der Nabel bleibt mit dem darunter liegenden Gewebe fest verbunden. Bei einigen Patienten muss auch die Bauchdeckenmuskulatur gestrafft werden. Die Bauchhaut wird dann nach unten gestrafft und im Bereich der Schamhaargrenze neu vernäht. Vorher wird die überschüssige Haut entfernt und der Nabel in einer neu angelegten Öffnung eingenäht.
Bauchdeckenstraffungen werden in unserer Klinik sowohl bei weiblichen, wie auch männlichen Patienten durchgeführt.
Klinikaufenthalt: 4 - 7 Tage möglich, je nach Heilungsverlauf
Narkose: Vollnarkose unter ständiger Aufsicht eines Facharztes für Anästhesie mit anschließender 24-stündiger Intensivbetreuung
Abheildauer: ca. 21 Tage
Mögliche Folgeerscheinungen: Vorübergehende Schwellung mit Haematombildung, Taubheitsgefühl im Operationsbereich.
Risiken: Es kann in seltenen Fällen zu Narbenbildung, Keloidbildung und Nekrosenbildung besonders im Bereich des Nabels und der Operationsnarbe im Unterbauch kommen. Da die Naht aber in der Bikinizone verläuft, ist sie später kaum sichtbar und wird auch beim Baden von der Hose bedeckt.
Empfehlungen: Abschwellende Medikamente, Nikotinverzicht, Lymphdrainagen, ca. 6 Wochen keinen Sport und keine Sonnenbäder
Bei einem Beratungsgespräch werden wir Sie gerne über die Kosten der Operation informieren.
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Oberarmstraffung
Oberarmkorrektur: Die Straffung der Haut an den Oberarmen wird meistens bei Patientinnen und Patienten nach einer Gewichtsabnahme erforderlich. Auch bei älteren Patientinnen, bei denen die Spannkraft des Gewebes verlorengegangen ist, wird eine Straffung notwendig. Die Schnittführung erfolgt an der Innenseite des Oberarmes, so dass entstehende Narben nicht sichtbar werden. Der überschüssige Hautanteil wird entfernt und die Schnittflächen mit feinsten Nähten verbunden.
Klinikaufenthalt: 1 - 2 Tage möglich.
Narkose: okalanästhesie oder Vollnarkose.
Abheildauer: 14 Tage
Mögliche Folgeerscheinungen: Schwellung, Haematombildung.
Risiken: Verstärkte Narbenbildung
Empfehlungen: Abschwellende Medikamente, Nikotinverzicht, Lymphdrainagen, ca. 6 Wochen keinen Sport und keine Sonnenbäder.
Bei einem Beratungsgespräch werden wir Sie gerne über die Kosten der Operation informieren.
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Oberschenkelstraffung
Bei der Korrektur der Oberschenkel unterscheiden wir:
a) zwischen einem operativen Eingriff an der Innenseite der Oberschenkel und
b) der Straffung der Haut an der Außenseite mit Beseitigung von Fettpolstern (Reithosen-Operation)
zu a: Die Straffung der Haut an den Oberschenkeln innen wird meistens bei Patientinnen und Patienten nach einer Gewichtsabnahme erforderlich. Auch bei älteren Patienten, bei denen die Spannkraft des Gewebes verlorengegangen ist, wird eine Straffung notwendig. Die Schnittführung erfolgt in der Leiste zur Knieinnenseite, so dass dadurch entstehende Narben kaum sichtbar sind. Die überschüssige Haut wird entfernt und die Schnittflächen mit feinsten Nähten verbunden.
zu b: Die Straffung der Haut an den Oberschenkeln außen kann schon bei jungen Menschen erforderlich werden. Bei sonst schlankem Körperbau haben sich Fettpolster ausschließlich um Po und Oberschenkel gebildet. Die übermäßigen Fettsammlungen an der Außenseite der Oberschenkel, die man als „Reithosen“ oder starke Oberschenkel bezeichnet, werden durch eine Liposuktion ausgeräumt und das Gewebe durch eine Verschiebeplastik nach oben zur Gesäßhälfte verlagert. Diese Schnittführung wird auch bei Anspannung der Haut auf der Außenseite der Oberschenkel und für Korrekturen des sog. Hängegesäßes angewendet. Bei Patientinnen, die nicht älter als 35 - 40 Jahre sind, können Fettpolster an den Oberschenkeln außen durch die Ultraschall-Liposkulptur beseitigt werden. Die Entfernung des Fettgewebes erfolgt durch eine besondere chirurgische Technik, dazu ist nur ein kleiner Schnitt an einer wenig sichtbaren Stelle erforderlich. Durch die geschaffene Öffnung werden mit Hilfe einer dünnen Sonde die Fettzellen zum platzen gebracht und das flüssige Fettgewebe entfernt. Die noch jugendliche und elastische Haut zieht sich normalerweise von selbst zurück. Wichtig ist allerdings das Tragen einer festen Miederhose für die Dauer von ca. 6 Wochen nach der Operation.
Klinikaufenthalt: 6 - 8 Tage bei größeren Eingriffen. 3 - 4 Tage bei Ultraschall-Liposkulptur
Narkose je nach Größe des Eingriffes: Vollnarkose.
Abheildauer: ca. 6 Wochen
Mögliche Folgeerscheinungen: Schwellung, Haematombildung.
Risiken: Narbenbildung, Sekundärheilung
Empfehlungen: Narbenbildung, Sekundärheilung
Bei einem Beratungsgespräch werden wir Sie gerne über die Kosten der Operation informieren.
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Gesäßstraffung
Inhalte für diesen Bereich sind in Bearbeitung
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Liposuktion
Die Liposuktion (Fettabsaugung) galt bisher als die chirurgische Methode unschöne Fettpolster zu beseitigen. Durch einen kleinen Schnitt wurden mit einer Spezialkanüle die Fettzellen mechanisch gelöst und abgesogen. Hierbei war es nicht zu vermeiden, dass angrenzendes Gewebe verletzt und neben Fettzellen auch Blutgefäße zerstört wurden.
Die Ultraschall-Liposkulptur (Fettabsaugen mit Ultraschall in der Reichswaldklinik seit 1992) ist eine wesentlich schonendere Methode, um Fettzellen zu beseitigen. Statt einer traumatischen Entfernung aller Strukturen an den chirurgisch behandelten Stellen wird mit der neuen Methode eine selektive Auflösung des unerwünschten Fettgewebes erzielt. Die wichtigen Strukturen z.B. Blutgefäße, Lymphbahnen und Nerven bleiben verschont. In den zu behandelnden Bereichen, die vorher genau aufgezeichnet werden, wird eine spezielle Flüssigkeit durch kleine Schnitte eingespritzt. Eine mit dem Ultraschallgenerator verbundene Titankanüle wird unter die Haut eingeführt. Die hochfrequenten Wellen des Ultraschallgenerators bringen die Fettzellen zum platzen und verflüssigen das Fettgewebe. Dieses wird anschließend mit einem Handroller herausgedrückt oder mit einer dünnen Sonde abgesogen.
Die gewebeschonendere und unblutigere Arbeitsweise sowie die präzise Arbeitsmöglichkeit machen die Ultraschall-Liposkulptur zu einer wesentlichen Verbesserung im Beseitigen von Fettdepots. Das wirklich Neue ist neben der gezielten Entfernung von Fettpolstern der verbesserte Zustand der Haut nach dem Eingriff, sie erscheint viel fester und straffer, besonders an den sogenannten Problemzonen, an denen es ihr gelegentlich an Straffheit fehlt wie z.B. an den Oberschenkeln oder an der Gesäßregion. Im Gegensatz zur Liposuktion (Fettabsaugung auf mechanische Art) ist die Ultraschall-Liposkulptur (Fettabsaugen mit Hilfe von Ultraschall) im Heilungsverlauf problemloser. Darüber hinaus lassen sich mit der Ultraschall Methode auf Fettdepots im Bereich der männlichen Brust, Lendengegend, Unterschenkeln Nacken und Kinn behandeln und entfernen.
Klinikaufenthalt: 1 - 4 Tage
Narkose je nach Größe des Eingriffes: Örtliche Betäubung oder Vollnarkose unter ständiger Aufsicht eines Facharztes für Anästhesie.
Abheildauer: 3 bis 6 Wochen
Mögliche Folgeerscheinungen: Schwellung, Haematombildung, Dellenbildung. Deshalb sollte je nach Lage ein Druckverband oder bei Frauen eine Spezialstützmiederhose über einen Zeitraum von ca. 3 - 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden.
Empfehlung: Abschwellende Medikamente, Nikotinverzicht, Lymphdrainagen, Softlaser, ca. 4 Wochen keinen Sport und keine Sonnenbäder.
Bei einem Beratungsgespräch werden wir Sie gerne über die Kosten der Operation informieren.
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